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Jagdschloss Mehlich
Wo einst gejagt wurde – und Tiere mit Stammbaum wohnten
Wo einst gejagt wurde – und Tiere mit Stammbaum wohnten
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Kachelöfen, Turmzimmer, Deckengemälde mit Wild
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Die Villa Mehlig ist ein echtes Statement – von außen wie von innen. Der Berliner Fabrikant Julius Mehlich ließ sich hier 1890 ein großzügiges Jagdschloss errichten – mit Aussichtsturm, Pferdestall, einer Heißluftmaschine zur Wasserversorgung, Speiseaufzug von der Küche in den Salon und gleich zehn (!) Hundezwingern.
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Man nannte sie „Hundevilla“
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Mehlich hatte die umliegenden Wälder zur Jagd gepachtet – und züchtete hier Deutsche Vorstehhunde – kräftige, schlaue Jagdgefährten mit Stammbaum und Stil.
Später wechselten die Besitzer – und mit ihnen die Hunderasse: In den 1930er Jahren waren es elegante schottische Terrier, die hier gezüchtet wurden. Über 30 erste Preise soll der damalige Züchter gewonnen haben. Kein Wunder, dass man die Villa bald nur noch „Hundevilla“ nannte.
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Vieles von der Pracht der Gründerzeit ist bis heute erhalten: kunstvolle Stuckdecken mit Jagdmotiven, zwei Majolikaöfen – und seit 1989 auch wieder der rekonstruierte Turmhelm. Nur das Umfeld hat sich verändert: Das Grundstück wurde verkleinert, drum herum viel neu gebaut.
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Heute liegt das Jagdschloss gut versteckt – direkt neben einem Abenteuerspielplatz mit Holz-Schilf und Entennestern. Und gleich hinterm Garten beginnt der Wanderweg durchs Naturschutzgebiet Tegeler Fließ.
Die Jagd ist vorbei. Aber für Entdecker:innen ist dieser Ort ein echter Geheimtipp.
