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Villa Gentz
Von der Schokodynastie zur Fast-Botschaft
Von der Schokodynastie zur Fast-Botschaft
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Dekorative Fassade und Schokoladenmarke Julius Schönborn
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Diese Villa in der Dianastraße 42–43 war einst ein elegantes Berliner Mietshaus – und sah in seinen Anfängen noch ganz anders aus. 1904 ließ Bankdirektor Ernst Noelte das Gebäude errichten – ganz im Stil der Zeit, mit dekorativer Fassade und mehreren Mietwohnungen.
Später zog die Familie Gentz ein – Erben der Schokoladenmarke Julius Schönborn. Ihre Marzipankreationen und Schokowaren versüßten das Berliner Stadtbild über Jahrzehnte. Die Villa? Ihr Rückzugsort.
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Fast Französische Botschaft von West-Berlin
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Dann kam der Krieg – und mit ihm ein radikaler Wandel: 1948 beschlagnahmte die Französische Militärregierung das Gebäude. Nach schweren Bombenschäden ließ sie es vollständig umbauen. Die ursprüngliche Fassade verschwand, übrig blieb ein diplomatisch tauglicher Bau mit klaren Linien – aber nicht weniger eindrucksvoll. Ziel: eine französische Botschaft in West-Berlin.
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Berliner Dependance des französischen Botschafters
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Am Ende wurde die Botschaft nicht hier eingerichtet. Aber die Villa Gentz diente jahrzehntelang als Berliner Dependance des französischen Botschafters, der damals in Bonn – dem Regierungssitz der Bundesrepublik – residierte.
Heute erinnert von außen kaum etwas an die französischen Alliierten, das Schokoladenerbe oder den ursprünglichen Bau. Doch wer genau hinschaut, sieht: Dies war einmal einer der bedeutendsten Orte französischer Nachkriegspolitik in Berlin.
