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Villa Zu Den Löwenköpfen
Wo die wilden Löwen wachen
Wo die wilden Löwen wachen
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Dieser Zaun macht Eindruck
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Schon der Zaun ist ein Statement: kunstvoll geschmiedet, mit Sternen, Girlanden – und Löwenköpfen. Kein Wunder, dass die heutigen Eigentümer ihr Haus „Villa zu den Löwenköpfen“ nennen. Der Zaun ist denkmalgeschützt – genau wie das Haus dahinter.
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Erbaut wurde es 1908 für Frieda Göricke, laut Grundbuch „Lokomotivführerin“ – vermutlich die Gattin eines Berliner Lokomotivführers. Den Entwurf lieferte der Architekt Max Mader, gebaut wurde ein verputzter Mauerwerksbau mit hohem Sockelgeschoss, hohem sogenannten „geschweiften“ Giebel und einem wuchtigen Säulen-Altan – also einem überdachten Vorbau mit Balkoncharakter.
Die Wirkung: repräsentativ, selbstbewusst, mit einem Hauch Schlösschen. Das war gewollt – und typisch für Waidmannslusts bürgerliche Villenkultur um 1900. Damals entstand hier am Waldrand ein ganz eigener Stil zwischen Naturverbundenheit, Selbstinszenierung und Berliner Rückzugsidylle.
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"Waidmannsluster Schlösschen"
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Das Denkmalamt nennt das Haus ein „originelles Beispiel bürgerlichen Bedürfnisses nach aufdringlicher Repräsentation“ – und sieht gerade darin seinen besonderen Wert. Das Ensemble aus Haus, Zaun und Vorgarten gilt heute aus ortsbildprägenden Gründen als schützenswert.
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1998 wurde das Haus als „Waidmannsluster Schlösschen“ verkauft – und anschließend von den neuen Eigentümern liebevoll saniert. Für die denkmalgerechte Restaurierung gab es im Jahr 2000 sogar den Bauherrenpreis Reinickendorf.
